Meine Schule | Gehörlose&CO

By | Samstag, 9. November 2013 Leave a Comment
Rheinisch-Westfälische Realschule für Hörgeschädigte,
LWL-Förderschule,
Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation, Dortmund.
Dies ist der Name meiner Schule. Und ein Teil meines Lebens, den ich vor drei jahren noch gar nicht kannte. Als meine Mutter mich auf diese Schule wechseln liess habe ich sie dafür gehasst- ich wollte nicht unter all diesen behinderten Schülern sein. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich dort um Welten besser klarkam als auf meiner vorherigen Gesamtschule. Und im Nachhinein, jetzt, wo ich fast 2, 5 Jahre dort bin, muss ich mir eingestehen,  dass meine Mutter eine gute Entscheidung getroffen hat. Doch weiterhin stört mich dieser fade Nachgeschmack der auftaucht,  sobald meine Schule zum Gespräch kommt. eine FÖRDERschule? Da gehen doch nur so dumme Leute hin. Die nicht klarkommen. Genau so hab ich selbst gedacht. Aber hier einmal für all die Leue da draussen eine Erklärung,  was genau der Unterschied zu den Regelschulen ist:

(Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf meine Schule wenn nivht anders angegeben)
1. Die Grösse
die meisten Förderschulen sind klein. Meine hat etwa 200 Linder.

2.Die Klassen
das ist wohl der größte Unterschied: Die Klassen sind maximal halb, wenn nicht sogar nur ein drittel so gross wie normale Klassen. In meiner zB sind 5 Jungen &mit mir 7 Mädchen.  In einer Parallelklasse 3 Mädchen und 2 Jungen. Dies hat den Vorteil dass die Lehrer - wie in teuren Privatschulen- die Möglichkeit haben besser auf die unterschiedlichen Schüler eingehen zu können. Die wenigen Schüler sitzen in einem Halbkreis und in manchen Klassem sind Hightech-Höranlagen vorhanden,  die manchen Svhülern helfen. Auvh beamer,Overheadprojektor und Vomputer besitzen mittlerweile viele Räume, um möglichst viel zu visualisieren. Auch kennt man sich in der Klasse besser- kaum einer auf einer Regelschule kennt von all seinen Klassenkameraden den genauen Wohnort, die Familie und Hobby.

Womit wir zum 3.Punkt kommen:
3.Wohnorte
Die meisten der Förderschule besitzen ein Internat ganz in der Nähe oder direkt an der Schulanlage. Dies ist nötig,  da viele der Schüler/innen  von weit weg kommen- zum Beispiel ich, aus Aachen. Aple, die länger als 90minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln brauchen um zur Schule zu fahren haben das Recht auf einen Platz im Internat.  fie anderen bekommen täglich ein Taxi vom LWL zur Verfügung gestellt,  dass sie zur Schule fährt und anschliessend wieder zurück.  Die Internatsschüler werden Montags von zuhause abgeholt und Freitags nach der Schule wieder nach Hause gefahren.


4. Lehrer
Die meisten Lehrer sind entweder Sonderpadagogen oder normale Lehrer die sich einfach eingearbeitet haben und weiterbilden, um den standarts gerecjt zu werden. Auf meiner Schule sind aktuell 4 gehörlose Lehrer- 2 Frauen und 2 Männer. Dazu kommen etwa 20 weitere Gebärdensprach-kundige lehrer, viele weitere können einige wichtuge Dinge Uf Gebärdensprache bzw wissen zumindest sich mit den gehörlosen zu verständigen.

5.Der Unterricht
Gehörlosen Musik zu unterrichten hält unsere Schule-wie alle- für sinnlos. Das ist sehr scjade, denn Gehörlosigkeit und Musik gehen sehr wohl zusammen- siehe meinen Beitrag 'Gehörlose & Musik'.



Mehr fällt mir jetzt gerade nicht zu den Unterschieden ein. Wenn euch noch welche einfallen bzw Fragen vorhanden sind: Kommentiert!
Neuerer Post Älterer Post Startseite

0 Kommentare :

Linkwithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...